Ressourcen

Sich Fremden anzuvertrauen bedarf Überwindung. Zumal es bei Angehörige von Suchtkranken um scham- und angstbesetzte Gedanken geht, die belasten, verunsichern und beeinträchtigen. Angehörige erzählen einen Teil davon in der Familie oder Freunden oder Bekannten, um nach Lösungen zu suchen.

Angehörige von Suchtkranken werden auch als Co-abhängig bezeichnet.
Ihre Gedanken kreisen überwiegend um den Betroffenen und sie sind versucht, dessen Verantwortungsbereiche zu übernehmen, die dieser/diese nicht mehr in vollem Umfang ableisten kann.

Solch eine Belastung kann erschöpfen und es können psychische Störungen entstehen, in Form von Schlafstörungen, Depressionen, Zwänge, Kopf-, Rücken-, Gliederschmerzen sowie ebenso eine Abhängigkeitserkrankung in Form von z.B. Tablettenabhängigkeit.

Mit meinen Erfahrungen als Angehörige – zeit meines Lebens – und den Erfahrungen in der Sucht- und Angehörigenberatung begleite ich Sie gerne beratend und/oder psychotherapeutisch. Ressourcen und Selbsthilfekräfte können somit aktiviert werden.

Beratung eignet sich als Impulsgespräch und Kurzintervention.
Ich biete keine Lösung an, sondern Optionen, die Sie aufgreifen können und die einen anderen Blickwinkel geben können.

Beratung dient auch zur Klärung und Betrachtung der aktuellen Situation. Mein Anliegen ist es, die gesamte Situation zu erfassen um verschiedene Aspekte ersichtlich werden zu lassen.

Ich begleite Sie gerne in ein selbstbestimmtes, unabhängiges und freies Sein zurück.
Durch Begleitung können Belastungen abgebaut und u. a. soziale Kontakte wieder wahrgenommen werden.

Begleitend in Form von Beratung, um die momentane Situation zu besprechen.
Begleitend in Form von Therapie, um gemeinsam mit Ihnen Ihr Inneres zu erreichen, wie z.B. nicht verarbeitete seit langem verdeckte Konflikte, belastende Erinnerungen usw.
Kräfte und verdeckte Ressourcen können dadurch hervorkommen.

Meine Therapierichtung ist die personen- und klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers, eine Therapieform der humanistischen Psychologie.

Eine seiner Grundhypothesen: Der Mensch verfügt über enorme Fähigkeiten, sich selbst und die Art und Weise seines Handelns zu verstehen und zu verändern.

Durch Empathie, Wertschätzung und Kongruenz kann dem Klient ein Gefühl gegeben werden, vom Therapeut verstanden zu werden. Dieses Gefühl ebnet oft den Weg, Ressourcen und Selbsthilfekräfte zu aktivieren. Zudem können neue Wahrnehmungen und Entwicklungen angeregt werden.

Die Gesprächspsychotherapie ist häufig erfolgreich bei Depressionen, Ängsten, Phobien, Zwängen, Anpassungsstörungen, Schlafstörungen, auch bei Abhängigkeitserkrankungen.

Neuro (Denken) – Linguistische (Sprache, Kommunikation)-
Programmierung (Veränderung von z. B. Glaubenssätzen)
kurz: Wahrnehmung, Kommunikation, positive Veränderung

  • Ressourcenarbeit
  • Zielearbeit (Zieleprozess – herausarbeiten neuer Ziele, privat/beruflich)
  • Reframing (negativen Gedankengängen einen anderen möglichen positiven Rahmen zu setzen)